Programm Treffpunkt Medizintechnik 2026

Experten beantworteten Ihre Fragen

Registrierung, Business-Frühstück & Besuch der Fachausstellung

Begrüßung und Einführung durch den Veranstalter

Julia Engelke

Julia Engelke

Vogel Communications Group

Mark Platthaus

Marc Platthaus

Vogel Communications Group

Wechselpause zu 3 parallelen Themenforen

Fertigung und Konstruktion

Von der Uhrenschraube zum Implantat: Schweizer Uhrmacher-Präzision für Mikro-Bauteile in der Medizintechnik

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    Die Schweizer Uhrmacherkunst hat über Jahrhunderte ein einzigartiges Know-how in der Mikromechanik aufgebaut: Bauteile im Submillimeter-Bereich, Toleranzen von wenigen Mikrometern und eine Fertigungskultur, in der Präzision nicht Anspruch, sondern Voraussetzung ist. Genau diese Kompetenzen werden heute zu einem entscheidenden Faktor in der Medizintechnik.


    Der Vortrag zeigt, wie sich Fertigungsverfahren, Materialkenntnisse und Qualitätsdenken aus der Uhrenindustrie auf medizinische Mikro-Bauteile übertragen lassen – von winzigen Schrauben bis hin zu Komponenten für Implantate und minimalinvasive Instrumente. Im Zentrum stehen die gemeinsamen Herausforderungen beider Welten: höchste Massgenauigkeit, biokompatible Werkstoffe, Oberflächenqualität sowie reproduzierbare Prozesse unter strenger Dokumentation und Regulatorik.

Roger Ayer

Roger Ayer

Laubscher Präzision AG

Fertigung und Konstruktion

Innovative 24/7-Montagelinie für die Medizintechnik – Prozesssicherheit und Effizienz durch enge Partnerschaft

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    Die Herstellung von Sekretbeuteln für den medizinischen Einsatz stellt höchste Anforderungen an Qualität, Prozesssicherheit und Verfügbarkeit. Der Vortrag zeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Automatisierungspartnern und Kunden eine hochautomatisierte 24/7-Montagelinie erfolgreich entwickelt und umgesetzt wurde. 


    Anhand eines Praxisbeispiels werden die Herausforderungen bei der Automatisierung, die Sicherstellung einer konstant hohen Produktqualität sowie die erzielten Effizienzsteigerungen beleuchtet. Im Fokus stehen die Bedeutung partnerschaftlicher Zusammenarbeit, innovative Fertigungskonzepte und die Voraussetzungen für einen stabilen, wirtschaftlichen Dauerbetrieb in der Medizintechnik.

Matthias Gindele

Matthias Gindele

Gindele GmbH

Frühstück, geführter Aussteller-Rundgang & Besuch der Fachausstellung

Fertigung und Konstruktion

High-Performance Silikonelastomere für regulatorisch anspruchsvolle Healthcare-Anwendungen

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    Silikonelastomere sind aufgrund ihrer Biokompatibilität und ihrer einzigartigen Eigenschaften für die Medizintechnik von großer Bedeutung. Die Produktpalette reicht von Formteilen, die im vollautomatisierten Spritzguss hergestellt werden können, bis zur Herstellung von Schläuchen und Profilen in der Extrusion, als auch zwei-komponentigen Bauteilen. 


    In dem Vortrag wird auf die speziellen Eigenschaften der Silikonelastomere eingegangen und in welchen Anwendungsbereichen sie in der Medizintechnik zum Einsatz kommen.

    Neben Anwendungen, die seit vielen Jahren im Einsatz sind, werden neue, innovative Produktentwicklungen vorgestellt.

Beate Ganter

Beate Ganter

Momentive Performance Materials GmbH

Fertigung und Konstruktion

Vom Material zur Kennzeichnung:

Zuverlässiger UDI-Druck und Verifizierung auf Tyvek® in der Medizintechnik

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    Die eindeutige Kennzeichnung von Medizinprodukten mittels Unique Device Identification (UDI) ist ein zentraler Baustein für Rückverfolgbarkeit, Patientensicherheit und regulatorische Konformität. Doch welche Faktoren beeinflussen die Qualität von UDI-Codes auf Tyvek®-Verpackungen, und wie lassen sich normgerechte Druckergebnisse zuverlässig sicherstellen?


    Im gemeinsamen Fachvortrag von REA und DuPont erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Anforderungen an UDI-Kennzeichnung und Codeverifizierung in der Medizintechnik. Anhand konkreter Anwendungsfälle werden geeignete Drucktechnologien, der Einfluss von Materialeigenschaften, Tinten und Druckparametern sowie Verfahren zur Qualitätssicherung vorgestellt. Darüber hinaus werden die Neuerungen der überarbeiteten Norm ISO/IEC 15415:2024 erläutert und Ergebnisse aktueller Untersuchungen zur Druck- und Bewertungsqualität auf Tyvek® präsentiert.


    Der Vortrag richtet sich an Hersteller von Medizinprodukten, Verpackungsspezialisten sowie Verantwortliche aus den Bereichen Qualitätssicherung, Produktion und Regulatory Affairs.

Tobias Thiel

Tobias Thiel

REA Elektronik GmbH

Maike Baruth

Corina Meyer

DuPont

Fertigung und Konstruktion

Photonik als Allrounder: Warum Laser das vielfältigste Werkzeug im Medizintechnik-Baukasten sind und wie sie es bleiben

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    Medizin und Photonik sind eng verbunden. In der therapeutischen Anwendung am Menschen revolutionierten Laser die Operationstechniken. In der Diagnostik werden Laser in der Spektroskopie und optischen Kohärenztomographie (OCT) genutzt. Auch in der Fertigung von Komponenten für die Medizintechnik sind Laser nicht mehr wegzudenken.


    Entscheidend ist, den optimal geeigneten Laser für die jeweilige Anwendung und das jeweilige zu bearbeitende Material zu finden. Der Vortrag gibt einen Überblick über das weite Spektrum von Kurz- und Ultrakurzpulslasern. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele - sowohl aus der Diagnostik wie auch aus der Fertigung von Medizinprodukten – wird der Auswahlprozess dargestellt.

    Wie lassen sich moderne Lasersysteme in der jeweiligen Anwendung weiter optimieren? Dazu werden aktuelle Untersuchungen aus dem MKS Applications Lab vorgestellt.

Doris Dichtleder

Doris Dichtleder

MKS I Newport Spectra-Physics GmbH

Lunch, Networking & Besucher der Fachausstellung

Fertigung und Konstruktion

Innovative Thermoplaste und Materialen als Antwort auf globale PFAS-Regulierungen für Medizinanwendungen

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    Angesichts restriktiver PFAS-Regularien bieten fluorfreie Copolymere und neuartige Legierungstechnologien eine chemisch beständige Lösung, die ohne PTFE-Additive die Anforderungen an UL94 V-0 und die Biokompatibilität nach ISO 10993 erfüllt. Durch optimierte

    tribologische Eigenschaften und Beständigkeit gegen hydrolytischen Abbau durch Desinfektionsmittel unterstützen diese Werkstoffe die strukturelle Integrität und regulatorische Konformität miniaturisierter Medizinprodukte.

Anton Petrov

Anton Petrov

SABIC SHPP Germany GmbH

Maike Baruth

Maike Baruth

SABIC SHPP Germany GmbH

Fertigung und Konstruktion

Keramik 3D‑Druck für die Medizintechnik – Chancen, Grenzen und Praxisbeispiele

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    Die additive Fertigung technischer Keramik eröffnet der Medizintechnik neue Möglichkeiten – insbesondere bei hochpräzisen, miniaturisierten und funktional integrierten Bauteilen. Doch welche Anwendungen sind heute realistisch umsetzbar, wo liegen die Grenzen und wie gelingt der Weg von der Idee zur Serienfertigung? Anhand konkreter Praxisbeispiele – darunter ein 3d gedruckter keramischer Greifer, eine Isolierhülse für ein laparoskopisches Instrument mit nur 1,3 mm Durchmesser sowie ein Instrumentenkopf für mikro‑invasive Eingriffe – zeigt der Vortrag, wie additiv gefertigte technische Keramik erfolgreich in medizintechnischen Anwendungen eingesetzt wird.


    Im Fokus stehen dabei:

    • konstruktive Anforderungen,
    • typische Herausforderungen in Entwicklung,
    • wirtschaftliche Aspekte

    Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die besser einschätzen möchten, wann keramischer 3D‑Druck für die Medizintechnik eine sinnvolle Lösung ist.

Malte Hartmann

Dr. Malte Hartmann

Sinto Advanced Ceramics Europe GmbH

Fertigung und Konstruktion

Komplexität in Produktentwicklungsprojekten: Technische Komplexität ist beherrschbar, soziale Komplexität entscheidet

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    Projekte scheitern heute anders: Mit den klassischen Projektmanagement Tools kann die technische Komplexität sehr gut abgebildet und bewältigt werden. Trotzdem sind in vielen Projekten die Projektziele schwierig zu erreichen. 


    Unsere Analyse hat gezeigt, dass Projekte meist nicht an mangelnder technischer Expertise scheitern, sondern sehr oft an sozial/organisatorischen Themen! Das hat uns dazu veranlasst, die soziale Komplexität mit in den Fokus unseres Projekt Managements zu rücken.

Franz Aigner

Franz Aigner

WILD GmbH

Dennis Kulage

Dennis Kulage

WILD Design

Kaffeegenuss, Networking & Besuch der Fachausstellung

Fertigung und Konstruktion

EMV-Risiken früh im Griff – Mit Simulation und Expertise zur sicheren Produktentwicklung

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    EMV-gerechte Produktentwicklung beginnt nicht im Labor, sondern in der Konzeptphase und verlangt ein systematisches, interdisziplinäres Vorgehen. Entscheidend sind die frühzeitige Definition relevanter Normen, Umgebungsbedingungen sowie Emissions- und Störfestigkeitsgrenzen. Ein durchdachtes Systemkonzept mit klarer Masse- und Erdungsstrategie, minimierten Stromschleifen und geeigneter Potentialtrennung schafft die Basis für ein robustes Design.


    Der Vortrag zeigt praxisnah, wie Projektleiter die Entwicklungsgeschwindigkeit hochhalten und in jeder Phase die richtigen EMV-Maßnahmen ergreifen. Simulationen, Nahfeldanalysen und Pre-Compliance-Messungen machen Risiken frühzeitig sichtbar und vermeiden teure Nacharbeiten. EMV ist kein isoliertes Layoutthema, sondern betrifft Elektronik, Mechanik, Software und Fertigung gleichermaßen. Wer EMV-Aspekte früh integriert, steigert Produktsicherheit, Zulassungssicherheit und Wirtschaftlichkeit nachhaltig.

Joachim Schütz

Joachim Schütz

B&W Engineering und Datensysteme GmbH

Stefan Schiefelbein

Stefan Schiefelbein

B&W Engineering und Datensysteme GmbH

Fertigung und Konstruktion

Herausforderungen in der Reinigung und Oberflächenveredelung von Medizinprodukten

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    Die Herstellung moderner Medizinprodukte bewegt sich im Spannungsfeld zwischen komplexen Geometrien (z. B. additiv gefertigten Implantaten) und immer strengeren regulatorischen Vorgaben wie der EU-MDR. Partikuläre Rückstände gefährden direkt die Patientensicherheit und die Biokompatibilität. 


    Dieser Vortrag zeigt Beispiele einer modernen Fertigung und wie validierte Prozesse zu wirtschaftlichem Erfolg führen.

Alexander Köfer

Alexander Käfer

KKS Ultraschall AG

Fertigung und Konstruktion

Benutzerfreundliche und nachhaltige Sterilverpackung

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    MED-Pack eco vereint ökologische Verantwortung mit hoher Funktionalität. Die Verpackung ist ausgesprochen kompakt und besteht ausschliesslich aus Monomaterialien, teilweise mit Recyclinganteil. Sie schützt den Inhalt zuverlässig durch eine integrierte flexible Fixierung, die sich an die Produktgröße anpasst. 


    Das „No-Touch“-Design reduziert im Operationssaal das Risiko von zerschnittenen Handschuhen und vermeidet den direkten Produktkontakt, was eine hygienische und sichere Entnahme ermöglicht. Die Verpackung eignet sich für Implantate mit rauhen Oberflächen oder spitzen/scharfkantigen Merkmalen, beispielsweise Knochenschrauben.

Georg Oesterreicher

Georg Oesterreicher

MEDIPACK AG

Abschlussrunde & Save the Date 2027

Julia Engelke

Julia Engelke

Vogel Communications Group

Mark Platthaus

Marc Platthaus

Vogel Communications Group